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2G Energy veröffentlicht vorläufiges Geschäftsjahresergebnis 2018

07.03.2019

Die 2G Energy AG – internationaler Hersteller von gasbetriebenen Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK) Anlagen – hat sein vorläufiges Ergebnis zum Geschäftsjahr 2018 veröffentlicht und seine Umsatzprognose für 2019 nach oben hin angepasst. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben durch organisatorische Maßnahmen sowie eine Verkürzung der Durchlaufzeiten die Produktionskapazitäten am Standort Heek erweitert und daraufhin 2018 einen Jahresumsatz von rund 210 Millionen Euro erreicht. Damit habe 2G Energy erstmals die Marke von 200 Millionen Euro in diesem Bereich überwunden.

Ausgehend von der Kombination eines höheren Umsatzniveaus und weiter verbesserter interner Abläufe geht der Vorstand für das Jahr 2018 von einer EBIT-Marge in der oberen Hälfte der bisher veröffentlichten Ergebnisprognose (4,0 Prozent bis 5,5 Prozent) aus. Damit verbessert 2G die EBIT-Marge nach 3,9 Prozent im Vorjahr und 3,2 Prozent im Jahr 2017. Für das laufende Geschäftsjahr 2019 erwartet das Unternehmen weiter steigende Umsätze: Der Vorstand konkretisiert die Umsatzprognose auf eine Bandbreite von 210 bis 230 Millionen Euro – zuvor lag die Angabe bei 200 bis 230 Millionen Euro. Hintergrund ist nach Auskunft von 2G Energy ein sehr hoher Auftragsbestand zum Jahresanfang von 131,5 Millionen Euro. Das Unternehmen plant außerdem eine fortführende Umsetzung seiner Lean-Philosophie und will die Durchlaufzeiten weiter verkürzen, um die vorhandenen Kapazitäten noch einmal um etwa 10 Prozent zu steigern.

Die von 2G im Jahr 2018 entwickelte Software I.R.I.S. – Intelligent Report Information System-Plattform – sei zudem erfolgreich in Betrieb genommen worden, so der KWK-Anlagen-Hersteller. Wie das Unternehmen mitteilt, werden nun bis zu 400 Millionen Anlagen- bzw. Sensorwerte pro Woche in Echtzeit intelligent ausgewertet und miteinander verknüpft, um logische Rückschlüsse über das aktuelle bzw. zukünftige Verhalten der KWK-Anlagen zu treffen. Diese Informationen lassen sich anschließend im Service nutzen, um mögliche Störungen zu identifizieren, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten und somit ungeplante Stillstandzeiten zu verhindern. (vb)

www.2-g.de