CO2-Gesetzgebung stärkt gasbetriebene Lkw

Mit der Abstimmung des Europaparlaments zur Einführung von CO2-Grenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge am 14. November 2018 werden gasbetriebene Lkw gestärkt. Das EU-Parlament will deren Betrieb mit erneuerbarem Gas künftig in der CO2-Bilanz der der Lkw-Hersteller anrechnen. Damit erweitert das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zu neuen Abgasnormen. Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS e.V.: „Damit zeigt das Parlament, dass mehr als nur ein Weg zur Dekarbonisierung führt und korrigiert die einseitige Vorfestlegung der Kommission auf die Elektromobilität.“ Zudem wurde die Kommission nun damit beauftragt, bis 2020 eine Methodik vorzulegen, welche die Auswirkungen der Nutzung von nachhaltig erzeugtem Biomethan oder synthetischem Erdgas aus dem Power-to-Gas-Verfahren auf die Berechnung der durchschnittlichen Flottenemissionen berücksichtigt.

Der Vorschlag muss jetzt noch vom Europarat verabschiedet werden.

www.zukunft-erdgas.info

Related Post