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Energie-Trendmonitor ergibt: 15 Millionen Heizungen in Deutschland sind klimaschädlich

15.03.2019

Im Auftrag des Unternehmens STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG wird einmal im Jahr der Energie-Trendmonitor von einem Marktforschungsinstitut erhoben. 2019 ist er in sechster Auflage erschienen und ergab: Von den rund 21 Millionen bestehenden Heizanlagen in Deutschland arbeiten mehr als zwei Drittel mit veralteter Technik und sind klimaschädlich. Für den Energie-Trendmonitor wurden nach Angaben der STIEBEL ELTRON 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt.

15 Millionen Heizungen in Deutschland sind nach Erhebung des Energie-Trendmonitors 2019 klimaschädlich. Foto: obs/STIEBEL ELTRON

Aktuell arbeiten der Erhebung nach nur rund sechs Millionen Heizungen in Deutschland mit moderner Brennwerttechnik – und knapp eine Millionen Wärmepumpen. Insgesamt seien die deutschen Verbraucher aber mehrheitlich auf eine Energiewende im privaten Heizungskeller eingestellt, so die Erhebung: 86 Prozent wollen selber gerne auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen und knapp 80 Prozent wünschen sich ein Ende fossiler Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas.

„Solange die Preise für herkömmliche Energieträger wie Öl und Gas niedrig sind, werden nur wenige Hausbesitzer animiert, in eine CO2-emissionsarme Anlage wie etwa eine Wärmepumpe zu investieren“, kommentiert Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer der STIEBEL ELTRON, das Ergebnis. Dem Energie-Trendmonitor zufolge machen die Verbraucher vor allem die Politik für die schleppende Energiewende verantwortlich. (vb)

www.stiebel-eltron.de