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Förderdeckel für zusätzlich installierte Biomasseanlagen erreicht

03.09.2019

Wie die Bundesnetzagentur (BNetzA) bekannt gegeben hat, ist der Förderdeckel für flexibel bereitgestellte zusätzlich installierte Leistung für bestehende Biomasseanlagen erreicht worden. Die Schwelle bezieht sich auf die installierte Leistung, mit der die im Sommer 2014 im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Flexibilitätsprämie erlangt werden kann. Das EEG besagt hier, dass sobald 1.000 Megawatt an zusätzlicher installierter Leistung überstiegen und dies der BNetzA gemeldet wurde, eine Übergangsfrist von 15 Monaten beginnt. Mit deren Ablauf können keine weiteren Anlagen mehr die Flexibilitätsprämie für bestehende Biomasseanlagen mehr in Anspruch nehmen.

Die zusätzlich installierte Leistung wurde seit dem 1. August 2014 zunächst im Anlagenregister erfasst. Hierbei wurden bis zum 31. Januar 2019 insgesamt 920 Megawatt gemeldet. Seither wurde das Anlagenregister durch das Marktstammdatenregister abgelöst und es wurden bis Ende Juli 2019 weitere 108 Megawatt gemeldet. Somit wurden die 1.000 Megawatt insgesamt überschritten.

Betreiber von Biomasseanlagen haben bis Ende November 2020 Zeit, um sowohl die Inbetriebnahme der zusätzlichen, flexiblen Leistung durchzuführen, als auch die Registermeldung ins Marktstammdatenregister vorzunehmen. Nur wer beide Voraussetzungen erfüllt hat, kann die Flexibilitätsprämie in Anspruch nehmen. (vb)

www.bundesnetzagentur.de