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gat|wat: Mikrodosierpumpen-Portfolio um MAH 4-Größe erweitert

Zur gat|wat 2019 in Köln hat der Pumpenspezialist LEWA GmbH sein Portfolio um eine neue Mikrodosierpumpe erweitert. Sie umfasst die Große MAH 4 und soll der erwarteten Nachfragesteigerung für Mikrodosierpumpen zur Odorierung von Bio-, Erd- und Flüssiggas begegnen.

Das neue, nach DIN-EN 1333 ausgeführte, Aggregat MAH 4 schließt die Lücke zwischen der MAH 3 und der MAH 5, die bsiher mit der größeren MLM 15-Baureihe abgedeckt worden war. Foto: LEWA GmbH

Das neue Aggregat der Zwischengröße MAH 4 kann bei der Odorierung mit Mercaptanen oder Tetrahydrothopen bei einem Durchsatz von bis zu 12.500 Nm3/h eingesetzt werden. Die Pumpe umfasst dabei den Förderbereich von 200 bis 250 ml und kann als Lösung gemäß DIN-EN 1333 für Gasnetze bis PN 16 genutzt werden. „Die neue Mikrodosierpumpe schließt eine Lücke zwischen der MAH 3 und der MAH 5, die bisher mit der größeren MLM 15-Baureihe abgedeckt worden war“, so Richter. Durch den stärkeren Hubmagneten sei die MLM 15-Baureihe aber in einigen Fällen überdimensioniert und weniger kosteneffizient, die beiden Schwesteraggregate MAH 3 und MAH 5 konnten dagegen entweder die geforderte Förderleistung bei 16 Bar nicht erbringen oder erzielten zwar mit 600 ml einen ausreichenden Durchsatz, waren aber nicht für den notwendigen Förderdruck ausgelegt, so der LEWA-Vertriebsleiter.

Wie alle Magnet-Dosier-Membranpumpen von LEWA besteht auch die MAH 4 aus einem elektromagnetischen Antrieb mit Hubeinstellung, einem Pumpenkopf mit Metallmembran und einer in einem separaten Gehäuse untergebrachten Steuerung. „Die Dosierpumpe wird impulsweise angesteuert“, erläutert Richter. „Der Druckhub wird vom Anker des Magneten ausgeführt, der Saughub erfolgt nach dem Abschalten des Stromimpulses durch die Kraft der Druckfeder.“ Die Pumpe ist zusätzlich mit einer Sicherheitsabschaltung ausgestattet, sodass einer Überlastung, etwa durch ein geschlossenes Ventil in der Druckleitung, entgegengewirkt wird. (vb)

www.lewa.de

Halle 07, Stand C-016