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Greenpeace Energy weiht Wasserstoff-Elektrolyseur in Brunsbüttel ein

09.08.2019

Der Energieanbieter Greenpeace Energy hat einen neuen Elektrolyseur zur Produktion von Wasserstoff aus Windstrom unter Vertrag genommen. Das teilte das Hamburger Unternehmen im Rahmen einer Pressemeldung mit. Demnach wurde die von Wind2Gas Energy betriebene Anlage im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel mit einer Leistung von 2,4 Megawatt am Donnerstag, 08. August 2019, eingeweiht.

Die Wasserstoffproduktion in Brunsbüttel wird mit sauberem Strom eines nahen Windparks mit 15 MW Leistung angetrieben. Die Anlage schaltet sich immer dann ein, wenn wegen einer hohen Auslastung des Netzes Windenergieanlagen abgeschaltet werden sollen. Deren Strom kann Greenpeace Energy somit sinnvoll nutzen: Die im Windpark produzierten Überschüsse gelangen per Direktleitung zum Elektrolyseur in Brunsbüttel und werden dort für die Produktion von Wasserstoff eingesetzt.

Wie Greenpeace Energy mitteilt, wird das Unternehmen fortan den größten Teil der ins Erdgasnetz eingespeisten Wasserstoffmenge abnehmen – laut Liefervertrag sind dies bis zu 1.800 MWh pro Jahr. (jr)

www.greenpeace-energy.de/windgas