Slider

Im laufenden Betrieb: Gashochdruckleitung mit Stopple-Verfahren repariert

03.07.2019

Reparaturarbeiten am Gasnetz bei Rothaurach: Die Main-Donau Netzgesellschaft, ein Unternehmen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, ersetzt einen nicht mehr benötigten Kondensatsammler einer Gashochdruckleitung durch ein Rohrleitungsstück. Anders als sonst, wird die betroffene Leitung nicht außer Betrieb genommen, da die Baustelle an einer Stichleitung – einer Abzweigleitung der Haupttrasse im Erdgasnetz – liegt. Die Leitung hat somit nur eine einseitige Gaszufuhr und kann nicht, wie bei anderen Reparaturarbeiten gängig, von einer anderen Seite versorgt werden. Um die Arbeiten im laufenden Betrieb zu bewerkstelligen, setzt die Main-Donau Netzgesellschaft auf das Verfahren der Stopple-Technik. Der Versorger gehört dabei nach eigenen Angaben zum einzigen Netzbetreiber in Bayern, der das Verfahren an Gashochdruckleitungen eigenständig ohne Spezialfirma durchführen kann.

Die Stopple-Technik setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: ein Verschlusselement – Stopple genannt –, das die Gasleitung verschließt und eine Bypass-Leitung, welche die unterbrechungsfreie Gasversorgung gewährleisten soll. Im dazwischenliegenden Bereich kann sicher gearbeitet werden. Nach den Bauarbeiten werden die für das Verfahren nötigen Bohrlöcher wieder verschlossen, sodass die reparierte Leitung wieder in Betrieb genommen werden kann. (vb)

www.n-ergie.de