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Pipeline für den Wissenstransfer

Die ptc gilt als führende Pipeline-Konferenz Europas. 2019 bietet sie zwei zusätzliche Side Conferences mit Themenschwerpunkt Personal und Öffentliche Wahrnehmung.

Die Pipeline Technology Conference (ptc) öffnet vom 18. bis 21. März 2019 im Berliner Estrel Convention Center wieder ihre Tore. Die weltweit angesehene Veranstaltung findet seit 14 Jahren im jährlichen Rhythmus statt und bietet der globalen Pipeline-Branche eine Plattform, um sich über technologische Herausforderungen und Lösungen auszutauschen, Fragen zu erörtern und über künftige Bedürfnisse der Branche zu diskutieren. Mit über 650 Teilnehmern, mehr als 70 Ausstellern aus über 50 verschiedenen Ländern und einer Delegation von 69 Pipeline-Betreibern gehörte die ptc bereits 2018 zu den wichtigsten Branchen-Events in Europa. Für 2019 gehen die Verantwortlichen von einem spürbaren Wachstum von mehr als 20% aus. Internationalität spielt bei der ptc eine wichtige Rolle: „Etwa zwei Drittel der Teilnehmer kommen aus dem Ausland. Den größten Zuwachs hatten wir im letzten Jahr aus Asien und Osteuropa, ein Großteil davon waren Pipeline-Betreiber“, sagt Dennis Fandrich, der für die Organisation der Konferenz beim Veranstalter, dem Euro Institute for Information and Technology Transfer in Environmental Protection GmbH (EITEP Institute), verantwortlich ist.

Die ptc gliedert sich in verschiedene Formate wie Plenarsitzungen, Diskussionsrunden oder Seminare. Begleitet wird die Konferenz von einer fachlichen Ausstellung, bei der u.a. Unternehmen wie DEHN + SÖHNE, PHOENIX CONTACT und PSI ihre neuen Lösungen vorstellen.

Side Conferences – Fokus auf Personal und Öffentliche Wahrnehmung

Für die diesjährige Konferenz hat das EITEP Institute zwei Themenschwerpunkte abseits der Hauptkonferenz fokussiert: Zum einen die Qualifizierung und Rekrutierung von Personal und zum anderen die Öffentliche Wahrnehmung von Pipelines und Pipeline- Projekten. „Natürlich müssen wir uns konsequent mit technischen Fragestellungen beschäftigen, doch wir beobachten vermehrt Handlungsbedarf außerhalb des technischen Rahmens. Deshalb ist es uns wichtig, an dieser Stelle Impulse für einen weiteren Austausch zwischen unseren Unternehmen über den technischen Rahmen hinweg zu setzen“, erläutert Dr. Klaus Ritter, Präsident der EITEP.

Auf der ptc 2019 werden über 800 Teilnehmer und mehr als 80 Aussteller aus über 50 Nationen erwartet. Foto: EITEP Institute / ptc / Philip Wilson

Die ptc geht diesen Austausch mit den beiden Side Conferences „Qualification & Recruitment“ und „Public Perception“ an. Die eintägigen Konferenzen finden beide am Vortag der Kernveranstaltung, am 18. März 2019, statt. Die Side Conference „Qualification & Recruitment“ beschäftigt sich dabei mit Herausforderungen im Personalwesen von Pipeline-Betreibern, wie etwa dem vermehrten Ausscheiden qualifizierten Personals in den Ruhestand und dessen Substitution durch junges Fachpersonal. Unter anderem werden Qualifizierungsmöglichkeiten des Personals thematisiert. „Wir möchten an dieser Stelle Personalverantwortliche zusammenbringen, um verschiedene Lösungsansätze diskutieren zu können“, sagt Dennis Fandrich, der auch die Organisation dieses Side Events übernommen hat.

Bei der Side Conference „Public Perception“ steht die Öffentliche Wahrnehmung von Pipeline-Projekten im Vordergrund. „Für das Thema Public Perception ist es uns wichtig, PR-Profis und Mitarbeiter aus den Bereichen Public Affairs und Recht aber auch die im Planungs- und Genehmigungsprozess involvierten Ingenieure zusammenzubringen. Die oftmals negative Einstellung der Bevölkerung gegenüber Pipelines und Pipeline-Projekten resultiert auch aus dem Schweigen der Unternehmen“, so Marian Ritter, verantwortlich für die Organisation des Side Events „Public Perception“ und Ausstellungsleiter der ptc. Mit „Public Perception“ sollen Lösungen diskutiert werden, um die Kommunikation gegenüber der Bevölkerung zu verbessern.

Hauptkonferenz mit breitem Themenspektrum

Die auf die Side Conferences folgende Hauptkonferenz der ptc, vom 19. bis 21 März 2019, thematisiert vielfältige fachliche Aspekte der globalen Pipeline- Branche. Eröffnet wird sie mit einer Plenarsitzung zum Thema „Eurasisches Pipeline Forum – Verbindung zwischen Ost und West“. Schwerpunkt wird hier die Zusammenarbeit zwischen Europa und Asien im Energiesektor sein. Die Digitalisierung der Branche wird einen weiteren Bereich der Konferenz einnehmen: Mit der Podiumsdiskussion „Digitale Transformation und Cyber-Sicherheit in der Pipeline-Branche“ widmet sich die ptc unter anderem Lösungen aus den Bereichen IoT, Big Data Analytics und Künstlicher Intelligenz sowie den mit der Digitalisierung einhergehenden Risiken für Pipeline- Betreiber.

Zum Abschluss der Hauptkonferenz werden in einer Plenarsitzung zudem die Nutzung vorhandener Pipeline-Infrastruktur für den Transport erneuerbarer Brennstoffe sowie in einer Podiumsdiskussion die Problematik illegaler Anbohrungen von Pipelines thematisiert. Begleitet werden die Formate von thematisch ausgerichteten Seminaren, Workshops und Betreiber-Diskussionsrunden, in denen Teilnehmer tiefer in unterschiedliche Schwerpunkte wie Inspektions-Technologien und Risk Management einsteigen können. (vb)