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Spitzenwert bei Wasserstoffeinspeisung durch Kooperation von Avacon und DVWG

30.10.2019 – Ab Ende 2020 will Avacon, einer der vier Verteilnetzbetreiber von E.ON, einem Netzabschnitt in Sachsen-Anhalt dem Erdgas erstmals bis zu 20 Prozent Wasserstoff beimischen. Damit würde Avacon einen neuen Spitzenwert in diesem Bereich aufstellen. Bislang lag die Beimischgrenze bei knapp 10 Prozent. Um dieses Ziel erreichen zu können, haben Avacon-Technikvorstand Stephan Tenge und Thomas Linke, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Wie der DVGW mitteilt, solle das Gemeinschaftsprojekt einen Vorbildcharakter für den zukünftigen Einsatz von Wasserstoff in Gasverteilnetzen haben und werde daher vom DVGW technisch-wissenschaftlich unterstützt. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen zudem eine Weiterentwicklung des technischen Regelwerks des Vereins ermöglichen.

Stephan Tenge, Technikvorstand bei Avacon (links), und Prof. Thomas Linke, DVGW-Vorstandsvorsitzender, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto: DVGW
Stephan Tenge, Technikvorstand bei Avacon (links), und Prof. Thomas Linke, DVGW-Vorstandsvorsitzender, bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto: DVGW

„Wasserstoff ist ein idealer Energieträger, um alle Sektoren zu koppeln und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende“, begründet Tenge die Bemühungen von Avacon. Zudem sei das Projekt ein strategischer Baustein zur Vermeidung von CO2. „Es ist wichtig, in allen Bereichen den CO2-Ausstoß zu reduzieren, um einen Beitrag für das Klima zu leisten.“ In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Linke: „Das Pilotprojekt markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg in ein klimafreundliches Energiesystem. Es zeigt, dass die Beimischung immer höherer Anteile von CO2-freien Gasen in greifbare Nähe rückt und in Zukunft die Einspeisung von bis zu 100 Prozent Wasserstoff in das Erdgasnetz technisch möglich sein wird.“ (jr)

www.dvgw.de

www.avacon.de