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Weniger Emissionen bei der Restgasentfernung

Bei Retzau in Sachsen-Anhalt wird die Ferngasleitung (FLG) 202 Raguhn-Brandenburg durch die ONTRAS Gastransporte GmbH vom Restgas befreit.

Anstatt das restliche Gas, wie sonst üblich, über eine Ausblasvorrichtung kontrolliert in die Atmosphäre abzugeben, wird ONTRAS das Restgas verbrennen. Dieses Verfahren ist – so das Unternehmen – deutlich umweltschonender, als das Gas auszublasen. Methan, das wesentlicher Bestandteil von Erdgas ist, belaste das Klima bezogen auf einen Zeitraum von 100 Jahren 25-mal mehr, als das bei der Verbrennung entstehende CO2. Die Restgasbefreiung der Leitung ist notwendig für den Rückbau zweier Armaturengruppen, um für die Baufreiheit eines durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt geplanten Deiches zu sorgen. Die Fackel wird ab dem 23. Oktober 2018 für circa 30 Stunden unter ständiger fachkundiger Kontrolle vor Ort brennen, wie ONTRAS angibt. Der Rückbau soll bis voraussichtlich Ende November dieses Jahres anhalten.

Das Unternehmen sieht dieses Vorgehen allerdings nur als Zwischenlösung für die Fälle, wo kein Umpumpen möglich ist. Mittelfristig arbeite ONTRAS an Lösungen, das Ausblasen von Restgasmengen und ebenso das Abfackeln dieser ganz zu vermeiden, etwa durch das Einsetzen einer mobilen Gasverflüssigungsanlage. ONTRAS hat sich in seinem Nachhaltigkeitsprogramm unter anderem dazu verpflichtet, Gasaustritte bei Reparaturarbeiten zu vermeiden.

www.ontras.com